Nicht anfassen, nur anschauen.
Wer hat Ihnen erlaubt zu denken?
Denken ist Glückssache, bleiben Sie lieber beim Hakenhalten.
Sie stehen genau da, wo ich hinschauen möchte.
Das ist kein Halten, das ist Dekoration.
Haken halten können Sie auch noch im Schlaf lernen.
Wenn Sie umkippen, bitte nicht ins sterile Feld.
Sie dürfen alles fragen. Ob Sie eine Antwort bekommen, ist etwas anderes.
Der Student ist die teuerste Form der Beleuchtung.
Schön, dass Sie da sind. Stellen Sie sich irgendwo hin und stören Sie möglichst wenig.
Sie müssen nicht alles wissen. Sie müssen nur wissen, wen Sie fragen.
Medizin studieren heißt nicht, Medizin können.
Das haben Sie bestimmt in Ihrem Lehrbuch gelesen. Vergessen Sie es.
Theorie ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum. Praxis ist, wenn nichts funktioniert und keiner weiß warum.
Steril heißt nicht sauber. Sauber heißt nicht steril.
Sie sehen aus, als hätten Sie Angst vor Blut.
Keine Sorge, wir operieren heute nicht an Ihnen.
Sind Sie Student oder gehören Sie schon zum Inventar?
Wenn Sie nichts sehen können, sind Sie im OP angekommen.
Näher ran. Noch näher. Jetzt stehen Sie im Weg.
Wer zittert, hält den Sauger.
Wer fragt, gewinnt Arbeit.
Wer zu spät kommt, darf Blut abnehmen.
Wer zuerst fertig ist, bekommt mehr Arbeit.
Das ist kein Wunschkonzert, das ist Chirurgie.
Chirurgie ist wie Tischlern – nur am Lebenden.
Ein guter Chirurg kann alles. Ein sehr guter weiß, wann er aufhören muss.
Die Anatomie wurde nicht geschaffen, um Sie glücklich zu machen.
Wo ist die Blutung? – Überall.
Wenn alles rot ist, ist die Orientierung weg.
Sie halten den Haken nicht gegen mich, sondern gegen die Schwerkraft.
Der Haken hält sich nicht von allein.
Ihre Aufgabe ist einfach: Nicht kontaminieren.
Sie haben zwei Hände und keine Ahnung – perfekte Voraussetzungen fürs PJ.
PJ heißt: Praktisches Jahr, nicht Pünktliches Jahr.
PJler sind wie Leukozyten: immer da, wenn Entzündung ist.
Studenten kommen und gehen, die Haken bleiben.
Sie lernen heute etwas sehr Wichtiges: Geduld.
Das haben wir schon immer so gemacht.
Wenn Sie den Nerv finden, sagen Sie Bescheid.
Wenn Sie die Anatomie erkennen, haben wir zu weit präpariert.
Was sehen Sie? – Gut, ich auch nicht.
Wenn Sie etwas nicht wissen, sagen Sie es. Wenn Sie raten, wird es gefährlich.
Die Hälfte der Chirurgie besteht aus Exposition.
Das Gewebe gewinnt immer.
Nichts ist so dauerhaft wie ein Provisorium.
Große Schnitte, große Chirurgen. Kleine Schnitte, große Werbeabteilung.
Der Internist weiß alles und kann nichts. Der Chirurg kann alles und weiß nichts.
Der Radiologe findet alles – hinterher.
Die Anästhesie macht Pause, wir arbeiten weiter.
Wer Ordnung im Situs hat, operiert schneller.
Anatomie ist Schicksal.
Wenn Sie glauben, das sei schwer, warten Sie auf die Visite.
Im OP gibt es keine Probleme, nur Blutungen unterschiedlicher Größe.
Nicht die Wunde sucht den Chirurgen, sondern der Chirurg die Wunde.
Wenn es einfach aussieht, macht es jemand mit Erfahrung.
Routine ist die Summe vieler früherer Fehler.
Der Unterschied zwischen Student und Chirurg? Etwa 10.000 Hautnähte.
Die ersten 100 Nähte sehen furchtbar aus. Die nächsten 100 auch.
Schneiden kann jeder. Aufhören ist die Kunst.
Ein guter Assistent ahnt, was ich brauche. Ein sehr guter hat es schon in der Hand.
Haken halten ist Meditation mit Handschuhen.
Der OP beginnt, wenn der Student endlich die richtige Seite gefunden hat.
Wenn Sie fertig mit Nachdenken sind, machen wir weiter.
Sie dürfen gern mitschreiben, solange Sie gleichzeitig den Haken halten.
Heute lernen Sie das Wichtigste in der Chirurgie: stehen.
Sie haben freie Sicht? Dann stehen Sie falsch.
Nichts berühren. Wirklich nichts.
Steriles Feld und Studenten haben eine komplizierte Beziehung.
Das war mutig. Leider auch falsch.
Interessanter Gedanke. Der nächste bitte.
Wenn man keine Ahnung hat, hilft Anatomie.
Wenn Anatomie nicht hilft, hilft Erfahrung.
Wenn Erfahrung nicht hilft, hilft der Oberarzt.
Wenn der Oberarzt nicht hilft, hilft Beten.
Nicht anfassen, nur anschauen.
Wer hat Ihnen erlaubt zu denken?
Denken ist Glückssache, bleiben Sie lieber beim Hakenhalten.
Sie stehen genau da, wo ich hinschauen möchte.
Das ist kein Halten, das ist Dekoration.
Haken halten können Sie auch noch im Schlaf lernen.
Wenn Sie umkippen, bitte nicht ins sterile Feld.
Sie dürfen alles fragen. Ob Sie eine Antwort bekommen, ist etwas anderes.
Der Student ist die teuerste Form der Beleuchtung.
Schön, dass Sie da sind. Stellen Sie sich irgendwo hin und stören Sie möglichst wenig.
Sie müssen nicht alles wissen. Sie müssen nur wissen, wen Sie fragen.
Medizin studieren heißt nicht, Medizin können.
Das haben Sie bestimmt in Ihrem Lehrbuch gelesen. Vergessen Sie es.
Theorie ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum. Praxis ist, wenn nichts funktioniert und keiner weiß warum.
Steril heißt nicht sauber. Sauber heißt nicht steril.
Sie sehen aus, als hätten Sie Angst vor Blut.
Keine Sorge, wir operieren heute nicht an Ihnen.
Sind Sie Student oder gehören Sie schon zum Inventar?
Wenn Sie nichts sehen können, sind Sie im OP angekommen.
Näher ran. Noch näher. Jetzt stehen Sie im Weg.
Wer zittert, hält den Sauger.
Wer fragt, gewinnt Arbeit.
Wer zu spät kommt, darf Blut abnehmen.
Wer zuerst fertig ist, bekommt mehr Arbeit.
Das ist kein Wunschkonzert, das ist Chirurgie.
Chirurgie ist wie Tischlern – nur am Lebenden.
Ein guter Chirurg kann alles. Ein sehr guter weiß, wann er aufhören muss.
Die Anatomie wurde nicht geschaffen, um Sie glücklich zu machen.
Wo ist die Blutung? – Überall.
Wenn alles rot ist, ist die Orientierung weg.
Sie halten den Haken nicht gegen mich, sondern gegen die Schwerkraft.
Der Haken hält sich nicht von allein.
Ihre Aufgabe ist einfach: Nicht kontaminieren.
Sie haben zwei Hände und keine Ahnung – perfekte Voraussetzungen fürs PJ.
PJ heißt: Praktisches Jahr, nicht Pünktliches Jahr.
PJler sind wie Leukozyten: immer da, wenn Entzündung ist.
Studenten kommen und gehen, die Haken bleiben.
Sie lernen heute etwas sehr Wichtiges: Geduld.
Das haben wir schon immer so gemacht.
Wenn Sie den Nerv finden, sagen Sie Bescheid.
Wenn Sie die Anatomie erkennen, haben wir zu weit präpariert.
Was sehen Sie? – Gut, ich auch nicht.
Wenn Sie etwas nicht wissen, sagen Sie es. Wenn Sie raten, wird es gefährlich.
Die Hälfte der Chirurgie besteht aus Exposition.
Das Gewebe gewinnt immer.
Nichts ist so dauerhaft wie ein Provisorium.
Große Schnitte, große Chirurgen. Kleine Schnitte, große Werbeabteilung.
Der Internist weiß alles und kann nichts. Der Chirurg kann alles und weiß nichts.
Der Radiologe findet alles – hinterher.
Die Anästhesie macht Pause, wir arbeiten weiter.
Wer Ordnung im Situs hat, operiert schneller.
Anatomie ist Schicksal.
Wenn Sie glauben, das sei schwer, warten Sie auf die Visite.
Im OP gibt es keine Probleme, nur Blutungen unterschiedlicher Größe.
Nicht die Wunde sucht den Chirurgen, sondern der Chirurg die Wunde.
Wenn es einfach aussieht, macht es jemand mit Erfahrung.
Routine ist die Summe vieler früherer Fehler.
Der Unterschied zwischen Student und Chirurg? Etwa 10.000 Hautnähte.
Die ersten 100 Nähte sehen furchtbar aus. Die nächsten 100 auch.
Schneiden kann jeder. Aufhören ist die Kunst.
Ein guter Assistent ahnt, was ich brauche. Ein sehr guter hat es schon in der Hand.
Haken halten ist Meditation mit Handschuhen.
Der OP beginnt, wenn der Student endlich die richtige Seite gefunden hat.
Wenn Sie fertig mit Nachdenken sind, machen wir weiter.
Sie dürfen gern mitschreiben, solange Sie gleichzeitig den Haken halten.
Heute lernen Sie das Wichtigste in der Chirurgie: stehen.
Sie haben freie Sicht? Dann stehen Sie falsch.
Nichts berühren. Wirklich nichts.
Steriles Feld und Studenten haben eine komplizierte Beziehung.
Das war mutig. Leider auch falsch.
Interessanter Gedanke. Der nächste bitte.
Wenn man keine Ahnung hat, hilft Anatomie.
Wenn Anatomie nicht hilft, hilft Erfahrung.
Wenn Erfahrung nicht hilft, hilft der Oberarzt.
Wenn der Oberarzt nicht hilft, hilft Beten.